2025-11-02
Die beiden gängigen Dopingtechniken:
Der Diffusionseffekt von Verunreinigungsatomen wird durch Temperatur, Zeit und atmosphärische Bedingungen beeinflusst. Bei der Ionenimplantation werden Dotierungstiefe und Gleichmäßigkeit durch Ionenenergie, Dosis und Einfallswinkel bestimmt.
2. Die Ionenimplantation ist die primäre Dotierungstechnik in der Halbleiterfertigung, die mehrere Vorteile bietet, wie z. B. eine hohe Dotierungsgenauigkeit, niedrige Prozesstemperaturen und eine geringe Beschädigung des Substratmaterials. Konkret geht es beim Ionenimplantationsprozess darum, Verunreinigungsatome zu ionisieren, um geladene Ionen zu erzeugen, und diese Ionen dann über ein hochintensives elektrisches Feld zu beschleunigen, um einen hochenergetischen Ionenstrahl zu bilden. Diese sich schnell bewegenden Ionen treffen dann auf die Halbleiteroberfläche und ermöglichen so eine präzise Implantation mit einstellbarer Dotierungstiefe. Diese Technik ist besonders nützlich für die Erstellung flacher Übergangsstrukturen, wie etwa der Source- und Drain-Bereiche von MOSFETs, und ermöglicht eine hochpräzise Steuerung der Verteilung und Konzentration von Verunreinigungen.
Dopingbedingte Faktoren:
1. Dotierungselemente
Halbleiter vom N-Typ werden durch Einführung von Elementen der Gruppe V (wie Phosphor und Arsen) gebildet, während Halbleiter vom P-Typ durch Einführung von Elementen der Gruppe III (wie Bor) gebildet werden. Unterdessen wirkt sich die Reinheit der Dotierungselemente direkt auf die Qualität des dotierten Materials aus, wobei hochreine Dotierstoffe dazu beitragen, zusätzliche Defekte zu reduzieren.
2. Dopingkonzentration
Während die niedrige Konzentration die Leitfähigkeit nicht wesentlich erhöhen kann, neigt die hohe Konzentration dazu, das Gitter zu beschädigen und das Risiko von Leckagen zu erhöhen.
3. Prozesskontrollparameter
Der Diffusionseffekt von Verunreinigungsatomen wird durch Temperatur, Zeit und atmosphärische Bedingungen beeinflusst. Bei der Ionenimplantation werden Dotierungstiefe und Gleichmäßigkeit durch Ionenenergie, Dosis und Einfallswinkel bestimmt.